Brücke zu den Menschen

Entstehung und Weg in das „Goldene Lamm“

Die Freie evangelische Gemeinde Dresden (FeG) war bis 1945 in der Schäferstraße zu Hause. Beim Bombenangriff auf Dresden verloren einige Gemeindeglieder ihr Leben und die Gemeinde ihr Haus. So zogen die übrigen Gemeindeglieder in ein Privathaus nach Radebeul. Die heutige FeG Radebeul ist also letztlich aus der alten FeG Dresden hervorgegangen.
Während der DDR-Zeit gab es keine Genehmigung, eine neue FeG in Dresden zu gründen. 1991 begann der Pastor der FeG Radebeul, Johannes Hummel, mit zunächst einer Gottesdienstbesucherin und später zwei Mitgliedern erneut eine FeG in Dresden zu gründen. Damals diente ein Schulspeisungsraum sonntags als Gottesdienstdomizil. Von da aus zog die Gemeinde später auf das Firmengelände der Firma Mietzsch in die Großenhainer Straße 137. Doch auch diese Räume wurden zu klein; besonders für den Kindergottesdienst. So suchte die Gemeinde nach größeren und verkehrsgünstiger gelegenen Räumen, die sie schließlich mit dem „Goldenen Lamm“ fanden. Seitdem freuen wir uns über das erstaunliche Wachstum, das Gott unserer Gemeinde schenkt.

Was wir machen und wovon wir träumen: Das Goldene Lamm – eine Brücke zu den Menschen

Dieses Haus steht natürlich für alle Belange der Gemeinde zur Verfügung, aber unser Kernziel ist es, dass dieses Haus Menschen mit Gott und Menschen miteinander verbindet. Hier helfen Leute aus dem Stadtteil Kindern bei den Hausaufgaben, entweder in den Räumen des Gemeindezentrums oder es dient als Vermittler und die Kinder können direkt in ihren Familien besucht werden und Hilfe bekommen.
Durch lebensnahe Seminare können wir den unterschiedlichen Menschen in ihren Fragen weiterhelfen: Schule, Erziehung oder auch Umgang mit Geld. Mit der Jugendfreizeitstätte haben wir einen Ort der Begegnung geschaffen, wo Leute bei Spiel, Spaß und einer Cola ihre Freizeit verbringen. Ebenso haben wir in der Gemeinde einige junge Musiker, die gerne neue Leute einbinden. Sie haben inzwischen die Musikschule Goldenes Lamm gegründet, die Musikinteressierten aller Generationen Musikunterricht anbietet. Ein Förderverein hilft finanzschwachen Familien. So hoffen wir, in Zukunft noch mehr Musik und Theater im Gottesdienst sowie in Sonderveranstaltungen anbieten zu können. Das ist einerseits sinnvolle Freizeitbeschäftigung und regt andererseits in Verbindung mit den lebensnahen Predigten an, über das eigene Leben, die Zukunftsgestaltung und nicht zuletzt sich über Gott und die Welt Gedanken zu machen.

Der ehemalige Ballsaal hat eine Bühne. In der Geschichte wurde er zeitweise als Kino und später als staatliches Puppentheater genutzt. Wir haben die Bühne wiederaufgebaut und mit entsprechender Ton- und Lichttechnik ausgestattet. Hier finden Theateraufführungen, Filmabende, Kleinkunst und Konzerte statt. Zukünftig wollen wir die Kegelbahn als Bowlingbahn wieder aufbauen und eine entsprechende Clubarbeit für die unterschiedlichen Altersgruppen starten: Jugendliche, Erwachsene, Senioren. Hinter dem Haus ist inzwischen eine Spielwiese, ein Spielplatz und eine Kletterwand entstanden. Dort ist viel Platz zum Spielen, Klettern, Grillen und weiteren Freizeitaktivitäten für jung und alt. Für die kalte Jahreszeit steht der Gemeinde ein Mehrzweckraum (zukünfig mit Bowlingbahn) zur Verfügung. Hier ist Platz für z.B. einen Winterspielplatz und jede Menge andere Bewegung.